QUALITÄT UND UMWELT

 

Wichtigste Parameter für unser Management und unsere Aktivitäten sind Mitarbeiter, Kunden und die Umwelt – in anderen Worten: Arbeitssicherheit,
Kundenzufriedenheit und Umweltschutz. Industrilas verfügt über eine ganze Reihe unterschiedlicher Instrumente für das Management, die Lenkung und Überwachung der Prozesse, Aktivitäten und Kommunikation des Unternehmens. 

Wir nennen das System IMS „Industrilas Management Systems“.

Den für das IMS erforderlichen Handlungsrahmen bilden internationale und nationale Richtlinien, Vorschriften und Normen. Die wichtigsten sind nachstehend aufgeführt.

 

EN ISO 9001:2008 (Qualitätsmanagementsystem)

Diese Norm spezifiziert die Anforderungen an ein Managementsystem, das einzuführen ist, wenn ein Unternehmen seine Befähigung zur Lieferung systematischer,
zielgerichteter Qualitätsarbeit nachweisen muss oder möchte und sich dabei zur Einhaltung der geltenden gesetzlichen Vorschriften und zur Lieferung von den Kundenanforderungen entsprechenden Produkten verpflichtet.

 

EN ISO 14001:2004 (Umweltmanagementsystem)

Diese Norm zielt darauf ab, Unternehmen zu bestärken, ein Umweltmanagementsystem einzurichten und aufrechtzuerhalten. Durch methodische Anwendung

der Bestimmungen und kontinuierliche Verbesserung seiner Umweltschutzanstrengungen kann ein Unternehmen eine Minderung der Umweltbelastung durch seine Aktivitäten bewirken.

 

DIE ROHS-RICHTLINIE

RoHS steht für Restriction of the use of certain Hazardous Substances in electrical and electronic equipment = Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in elektrischen und elektronischen Geräten.

 

Die RoHS-Richtlinie untersagt oder beschränkt die Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe wie Quecksilber, Blei, Cadmium, die bromierten Flammhemmer polybromierte Biphenyle (PBB) und poly-bromierte Diphenylether (PBDE) sowie hexavalentes Chrom in nach dem 1. Juli 2006 vermarkteten elektrischen und elektronischen Geräten. Der Grenzwert für die gefährlichen Substanzen liegt bei 0,1 Gewichtsprozenten. Cadmium ist nur in einer Konzentration von 0,01 Gewichtsprozenten zulässig.

 

Vertreiber von Produkten, die unter die RoHS-Richtlinie fallen, sind verantwortlich für die Einhaltung ihrer Anforderungen. Andere Branchen befolgen Teile der RoHS-Richtlinie freiwillig, um die großen Giftmüllmengen zu reduzieren. Die RoHS- Richtlinie 2002/95/EG ist in den schwedischen Gesetzen SFS 1998:944 umgesetzt.

 

DIE WEEE-RICHTLINIE

WEEE steht für Waste Electrical and Electronic Equipment – Richtlinie über Elektro- und Elektronik-Altgeräte der Europäischen Union.
Zweck dieser Richtlinie ist die Reduzierung von Elektro- und Elektronikmüll bei gleichzeitiger Förderung des Recyclings und der Wiederaufbereitung dieser Produkte. Sie sieht daneben auch eine Anhebung der Umweltstandards bei Herstellern, Händlern und Verbrauchern während der Lebensdauer dieser Produkte und bei den direkt von der Aufbereitung von Elektro- und Elektronikschrott Betroffenen vor.

 

DIE REACH-VERORDNUNG

REACH steht für Registration, Evaluation, Authorization and Restriction of Chemicals = Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien.

Am 1. Juni 2007 ist die neue EU-Chemikalienverordnung REACH in Kraft getreten und hat die bis dahin gültigen nationalen Chemikalienverordnungen in weiten Teilen ersetzt. Die Verordnung beinhaltet ein umfangreiches Bündel von Regelungen, die während eines mehrjährigen Zeitraums schrittweise umgesetzt werden. Einige davon traten bereits am 1. Juni 2007 in Kraft.
Die Verordnung wird nach ihrer vollständigen Einführung - wenn auch unterschiedlich stark - erheblich mehr Unternehmen betreffen als die davor geltenden Chemikalienverordnungen.

ZERTIFIKATE